30.12.2011

Prosit 2012

Klee © Sistlau 2011
Ein Stück vom Paradies
Der 31. Dezember ist der letzte Tag im Jahr - zumindest seit 1582. Silvester heißt der Tag nach Papst Silvester I., der am 31. Dezember 335 starb. Er war der erste Papst, der nicht das Martyrium erlitt. Die Märchen um seine Heilung und Taufe von Kaiser Konstantin fallen unter die Kategorie "exzellente Verkaufsgespräche" und sowohl bei der Reichssynode in Arles als auch beim Konzil von Nicaea hat er sich gedrückt. Für eine Heiligsprechung hat es natürlich auch bei ihm gereicht. Seither ist er für die Haustiere und gute Futterernte zuständig - Aufgaben die sich zuvor mehre römische Götter teilten.

Dass sich der vierblättrige Klee zum Jahreswechsel so großer Beliebtheit erfreut, ist auf eine andere Story zurückzuführen. Eva, ja genau jene, der immer die Sache mit dem Apfel - ein fataler Übersetzungsfehler lange vor Google-Translator - nachgetragen wird, soll auch hier verantwortlich sein. Angeblich nahm sie den Glücksklee - also weder das Böse noch den Apfel - aus dem Paradies mit. Wer seither ein solches Blatt besitzt, besitzt dadurch ein Stück vom Paradies. Nun fragt sich doch, was hat eigentlich der apfelessende Adam eigentlich Paradiesisches - außer dem schneewittchenhafte Adamsapfel im Hals - mitgebracht? Nicht einmal Eva! Der ist er damals wie heute einfach nur hinterhergelaufen ...

Prosit 2012!

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