06.01.2012

Vom essenden Auge

frisches Gemüse © Sistlau 2012
 Jungzwiebel, Karotte, Paprika, Zucchini
Das Auge isst mit ist nur zum Teil richtig.

Mit allen Sinnen wird entschieden, ob Essen gut ist:
Sieht es genießbar aus?
Fühlt es sich gut an?
Riecht es frisch und unverdorben?
Hört es sich knackig-knusprig an?
Schmeckt es auch so appetitlich?!

Essen ist definitiv mehr als nur Nahrungsaufnahme. Hier vereinigen sich Natur und Kultur - leider nicht immer zum Besten.

Nahrungsaufnahme ist kompliziert: zu viel, zu wenig, zu hastig, zu selten, zu oft, zu fett, zu süß, zu salzig, zu scharf, zu heiß, zu kalt, zu einseitig ...

Sobald das Gefüge rund um das Essen gestört wird, fangen die Probleme an: zu dünn, zu dick, zu magenbelastend, zu herzbelastend, zu darmbelastend ...

Das Hauptproblem ist das Zweibuchstabenwort "zu", das gesundes Mittelmaß ausschließt. Wenn es zu (!) weit gekommen ist, muss etwas verändert werden. Veränderungen sind ungewohnt, unbequem und daher muss ein Spaßfaktor diese "schmackhaft" machen. Mein Spaßfaktor war, Dokumentieren und Kochen zu verbinden. Das Ergebnis sind neue Rezepte für leichte - in jeder Hinsicht - Speisen und Unmengen von Fotos.

Schön, dass sie auch meiner Ernährungsfachfrau so gut gefallen, dass sie sie auf ihre Website Ingrid Neugebauer unter "Ernährung" übernimmt.

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