23.10.2013

Fast 20 Fakten

Kettenbriefversion der Blogparade: Blogstöckchen

Bei Wibke Ladwig ist immer etwas mit Sinn und Verstand los. Zurzeit liegen immer wieder lustige und interessante Blogstöckchen wie z. B. letztlich das #buchstöckchen bei ihr herum, das ich in meinem Blog weitergetragen habe.

Aktuell habe ich ein herzallerliebstes "20 Dinge, die Sie über mich wissen sollten"-Stöckchen bei ihr gefunden. Das werfe ich jetzt ein Stück via YouTube mit "Fast 20 Fakten" weiter und hoffe, dass Isabel Morales Rey das Stöckchen aufgreift und vielleicht sogar in Musik verwandelt.

 

12.09.2013

Vergesslichtransporte

Alles drum, dran, drin, drauf?!


Gesichtet in Wien

Wurde  das "M" geräumt oder hat hier jemand den Karton mit dem "M" nicht übersiedelt?

09.07.2013

BuchzensuS/R

Größer geht noch/nicht!

Verflixt und zugeklebt


Es gibt in jeder Bücherei Regeln für die Kennzeichnung von Bibliotheksexemplaren. Sie sollen als Eigentum deklariert und katalogisiert werden.

Aber derartige  "Riesenpickerln" stellen wohl für jeden Bibliothekar eine Herausforderung dar. Dennoch ist die wenig sinnstiftende Überklebung - wird ja hoffentlich keine versteckte Zensur gewesen sein - von Textpassagen weit jenseits von grenzwertig.

Ich frage mich, wie das bei den Bilderbüchern für Kleinkinder gemacht wird oder man an die Fantasie der Vorlesenden appeliert, selbst einen passenden Reim zum Pickerl zu schmieden.

11.06.2013

Schlachterei oder Handarbeiten

Typografie, Text, Inhalt



© http://sistlau.at/blog 2013
Ladenschild

Es ist mir aufgefallen, aber es hat mich nicht aufgeregt, denn:
Das Schild hängt nicht im deutschsprachigen Gebiet.
Das um 180° gedrehte "M" ist in Anbetracht des dort ungebräuchlichen Zeichensystems eine gute Lösung.
Die Schreibweise und den damit verbundenen Bedeutungswandel von hackeln, häckeln und häkeln haben auch hierzulande sehr wenige Menschen im "Griffel".

Die meisten Urlauber werden vermutlich keine Ahnung von der Kunst des Klöppelns haben. Allerdings werden sie bei der Erwähnung von "klöppeln" Symptome wie rote Ohren entwickeln und beginnen megapeinlich zu werden.

So gesehen, hatte der Ballermannspaziergang wenigstens einen winzigen Unterhaltungswert.

02.04.2013

Petition - Gefährdung des kulturellen Erbes

Angekündigte Streichung der Landeszuschüsse für die Archäologie und Denkmalpflege zurücknehmen!


Die Petition kann online unterzeichnet werden.

Von: Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.V. aus Kerpen-Loogh. Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e. V. (DGUF) ist die größte deutschlandweit auf dem Gebiet der Ur- und Frühgeschichte tätige Vereinigung, in der an Archäologie interessierte Bürger ebenso wie Wissenschaftler zusammengeschlossen sind.
An: Landesregierung und Parlament in Nordrhein-Westfalen

Was soll passieren?


Das Land Nordhein-Westfalen will sich bis 2015 ganz aus der Finanzierung der Archäologie zurückziehen und hat bereits für 2013 drastische Mittelkürzungen vorgenommen.

Gefährdung des kulturellen Erbes


Kulturgutschutz und -pflege ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, sie ist im Gesetz verankert. Dem Staat kommt daher eine besondere Fürsorgepflicht zu.

Die Petition kann online unterzeichnet werden.

14.03.2013

Der Fisch stinkt von Kopf bis Hand

Fischiges für Fehlerfischer


Texttrübwasser © Sistlau 2013

Wenn es "Koi Fische" gäbe, gäbe es auch "Lippizaner Pferde". Allerdings kann man einen Koi fischen, aber einen Lipizzaner nicht pferden, obwohl letztere nicht gleich weiße Schimmel sind.

Die Zusammenschreibung sei auch noch angemerkt: hineingreifen und hineinwerfen.

Ob das zweite Symbol als "Hand in Wasser" erkennbar ist, ist auch fraglich.

01.03.2013

Restbuchstaben

Professionell unprofessionell


Wie das Finanzinstitut, so die Ansprache: nachlässig und unprofessionell.


Übrigens ist "Phil. "der magere Buchstabenrest von "Mag. phil. Strohschneider-Laue". Diese Titelmanie ist typisch Österreich, die Verhunzung ebenfalls. Ein Training "Professionelle Korrespondenz" könnte dieser führenden Bank Österreichs nicht schaden.

Meine Sammlung der peinlichen knapp-daneben-Adressen wächst.

05.02.2013

Von Urheberrecht zum legalen Abgreifen

© R. Strohschneider
Mehr als ein Rad ab ...

Arbeitnehmer haben (k)eine Privatrechte

Das Abgreifen von Ideen (und mehr) hat ja schon lange System. Auch hierzulande bekommt man Gehirnknebelverträge von Arbeitgebern verpasst. Es läuft mehr und mehr darauf hinaus, das man abseits des Arbeitsverhältnisses nicht denken und kreieren darf, ohne die Rechte am so beiläufig und privat in der Garage oder unter der Dusche Erdachten zu verlieren. Der Todesstoß für jeden, der nicht nur zwischen 8:00 und 16:00 Uhr Dienstzeiten das Gehirn auf Gehaltspegel hochfährt, um innerhalb des Schubladensystems zu funktionieren.

Die Schule lehrt, dass dem Stumpfsinnigen nichts genommen wird

Dass bereits Kinder und Jugendliche diesem System ausgeliefert sind, zeigt ein Bericht in der Washington Post zum Thema Prince George’s considers copyright policy that takes ownership of students’ work.
Es stinkt weltweit penetrant zum Himmel. 

Fazit 

Wenn sämtlich Garagenideen dem Chef gehören, dann soll er gefälligst die Garage finanzieren.

04.02.2013

Bildungs- und Forschungswüste Österreich

Kulturland auslöschen?


http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Magdalensberg_Ueberblick.jpg
Magdalensberg (© Griensteidl 2007)
Die Petition von Univ. Prof. Strobel, die archäologische Forschung in Kärnten zu sichern, muss dringend unterstützt werden.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, 

ich erlaube mir, Ihnen folgendes Schreiben im Anhang zu übersenden und Sie zu bitten, durch Ihre Intervention unterstützend für die Aufrechterhaltung der archäologischen Forschung in Kärnten, insbesondere am Magdalensberg tätig zu werden. 

Mit dem besten Dank im Voraus und herzlichen Grüßen 
Univ.-Prof. Mag. Dr. Karl Strobel 

Skizirkus in der Kulturwüste?

Die Verantwortlichen sollten überdenken, ob der saisonale und umweltschädigende Skizirkus den schonenden Natur- und Kulturtourismus tatsächlich verdrängt.

14.01.2013

oder doch lieber mit Lektorat

Wenn es wirklich wichtig ist, dann lieber mit Lektorat


Zumindest der offizielle Auftritt - flapsig oder nicht - sollte frei von Fehlern sein.


09.01.2013

Anspruch auf Ansprache

Falsche Ansprache ist kein Lapsus

Was mich bei nachfolgenden Beispielen bedenklich stimmt: Beide Briefschreiber kennen mich persönlich, ob ich das daher auch persönlich nehmen sollte?

© http://sistlau.at/blog



Nein, ich heiße nicht Ebensolch. Ich bin die Herausgeberin von Ebensolch Rez-E-zine. Ein Hoch auf den Postboten, der den Brief trotzdem zustellte!

© http://sistlau.at/blog

Nein, ich bin kein Mann. Ich möchte auch kein Mann sein. Nur das gleiche Gehalt wie ein Mann möchte ich bekommen! Ich frage mich, ob der Briefträger mich wegen dieser Anrede letztlich so genau gemustert hat?