05.02.2013

Von Urheberrecht zum legalen Abgreifen

© R. Strohschneider
Mehr als ein Rad ab ...

Arbeitnehmer haben (k)eine Privatrechte

Das Abgreifen von Ideen (und mehr) hat ja schon lange System. Auch hierzulande bekommt man Gehirnknebelverträge von Arbeitgebern verpasst. Es läuft mehr und mehr darauf hinaus, das man abseits des Arbeitsverhältnisses nicht denken und kreieren darf, ohne die Rechte am so beiläufig und privat in der Garage oder unter der Dusche Erdachten zu verlieren. Der Todesstoß für jeden, der nicht nur zwischen 8:00 und 16:00 Uhr Dienstzeiten das Gehirn auf Gehaltspegel hochfährt, um innerhalb des Schubladensystems zu funktionieren.

Die Schule lehrt, dass dem Stumpfsinnigen nichts genommen wird

Dass bereits Kinder und Jugendliche diesem System ausgeliefert sind, zeigt ein Bericht in der Washington Post zum Thema Prince George’s considers copyright policy that takes ownership of students’ work.
Es stinkt weltweit penetrant zum Himmel. 

Fazit 

Wenn sämtlich Garagenideen dem Chef gehören, dann soll er gefälligst die Garage finanzieren.

1 Kommentar:

  1. Anonym5/2/13

    Wenn man einmal 150 Stunden gratis für einen potenten Arbeitgeber arbeiten mußte, so wie mein verstorbener Mann, dann weiß man was "geistiges Eigentum" hierzulande bedeutet!

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